Gesunder Lifestyle und Alkohol trinken – wie geht das denn?

Man hört es immer wieder von modernen kaffee- und teetrinkenden „Gesundheitsfanatikern“, die sich kategorisch von Alkohol distanzieren, dass es jemand, der gern Alkohol trinkt, ja wohl nicht so besonders genau bzw. ernst mit seiner Gesundheit meinen kann. Mit diesem Vorurteil wollen wir an dieser Stelle mal ein wenig aufräumen.

Natürlich ist es zunächst richtig, dass Alkohol genau das ist, was man landläufig als Gesellschaftsdroge bezeichnet. Da gibt es auch noch eine Reihe andere Kandidaten wie Zigaretten, Kaffee, Tee oder Medikamente, die dieser Kategorie angehören. Da es allerdings unwahrscheinlich erscheint, dass sich ein Raucher oder Medikamenten-Junkie in Diskussionen über Gesundheit und gesunden Lebensstil einmischt, bleiben wir ausschließlich bei Alkohol, Kaffee und Tee.

Alkohol muss nicht Alkoholproblem heißen

Zunächst sollte man gewisse Arten von Alkohol unterscheiden. Während Bier allgemein dem Reinheitsgebot unterliegt, gibt es auch bei allen anderen alkoholischen Getränken deutliche Qualitätsunterschiede. Wer also ab und zu mal ein deutsches Bier, einen guten Wein oder Champagner trinkt, braucht sich ebenso wenig Sorgen zu machen wie beim Trinken eines guten Glases Whisky, Cognac oder Rum. Solange das nicht täglich und exzessiv geschieht, ist das überhaupt kein Problem. Wer fit und gesund ist, bekommt von schlechten alkoholischen Getränken auch einen fürchterlich dicken Kopf und wird allein schon deshalb beim nächsten Mal die Finger davon lassen.

Die Kaffee- und Tee-Mafia schlägt zu

Schon spannend, was die Kaffee- und Tee-Industrie in den letzten Jahren so alles auf den Markt gezaubert hat. Mit Café au lait, Cappuccino und Latte Macchiato fing alles an, nur danach gab es kein Halten mehr, und „to go”, wenn´s irgendwie geht. Endlos erscheint mittlerweile die Liste verschiedenster, größtenteils aromatisierter Kaffee- und Teezubereitungen, die überall geschlürft werden. Dazu noch mit Schokostreuseln, anderen Dekorationen und natürlich: Zucker. Einfachen Kaffee oder Tee gibt’s natürlich auch noch, nur wer trinkt den denn?

Abschließend sei extra betont, dass es hier nicht darum geht den Konsum von Alkohol zu verharmlosen, nur sollte man eben nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.

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